Steine als Fermentiergewichte – natürlich und wirkungsvoll

Beim Fermentieren ist es wichtig, dass das Gemüse gut mit Flüssigkeit bedeckt ist – nur so bleibt es vor Sauerstoff geschützt und kann sicher reifen. Steine können dabei auf ganz natürliche Weise als Gewichte dienen.
Achte darauf, keine porösen Steine zu verwenden – sie könnten Stoffe abgeben oder Schimmel begünstigen. Glatte Flusssteine oder feste Kiesel eignen sich gut. Vor dem Einsatz sollten sie gründlich ausgekocht und etwa 10–15 Minuten in Natronwasser gelegt werden – das reinigt sie zusätzlich und neutralisiert mögliche Rückstände.
Auch das Suchen der Steine kann ein kleiner Moment der Achtsamkeit sein – ein bewusstes Innehalten in der Natur. Wer mag, kann sich beim Mitnehmen einfach kurz bedanken – still und aus dem Herzen.
Und dann: einfach loslegen. Fermentation darf unkompliziert sein. Der Stein gehört zur Erde – genau wie dein Gemüse. Vielleicht ist er nicht perfekt – aber gerade das passend für diesen lebendigen Prozess.

Das Gemüse im Glas z.B. mit einem Kohlblatt bedecken und dann mit dem Stein beschweren. So ist das Gemüse sicher unter der Lake. Auf dem Foto mein erster Versuch mit Knoblauch.
Natürlich kann man auch ganze Sets zum Fermentieren kaufen, mit Gewichten aus Glas oder Keramik und passenden Gläsern. Aber schau doch bei deinen ersten Versuchen, was du als Zubehör in der Küche hast.
Viel Spass
Mit liebem Gruss
Ute