Zum Hauptinhalt springen

Pfannkuchen einmal anders – mit Lupinenmehl und Haferkleie

Warum verwende ich Lupinenmehl? 

Lupinenmehl ist eine heimische Eiweissquelle – gewonnen aus der Süsslupine, die hier in Europa wächst. Es ist reich an pflanzlichem Protein und Ballaststoffen, bringt eine schöne Sättigung und ist gleichzeitig leicht verdaulich. Zudem ist es glutenfrei und enthält sehr wenig Kohlenhydrate – ideal für die Low-Carb-Küche.
Beim Backen sorgt es für eine sehr gute Bindung und stabilisiert den Teig. Gerade weil es so stark bindet, sollte man es nicht pur verwenden. In Kombination mit Urdinkelmehl, Haferkleie oder Mandelmehl entsteht jedoch eine angenehm lockere Konsistenz. Durch den leicht süsslichen Geschmack passt es sowohl zu süssen als auch zu herzhaften Rezepten.
Für mich ist es ein kleines Kraftpaket aus unserer Nähe – und ein wunderbarer Weg, pflanzliche Proteine ganz unkompliziert in den Alltag zu holen.

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen, mittelgrosse Pfanne):

• ½ Tasse Lupinenmehl
• ½ Tasse Haferkleie
• 1 EL Flohsamenschalen
• 2 Eier
• 1 Prise Salz
• 1 EL Olivenöl
• ca. 2 Tassen Wasser (nach und nach zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist)

Zubereitung:
1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
2. Eier, Olivenöl und das Wasser hinzufügen und gründlich verrühren, bis ein gleichmässiger Teig entsteht.
3. Den Teig mindestens 30 Minuten ruhen lassen – damit die Flohsamenschalen und das Lupinenmehl quellen kann.
4. Bei einem zu festen Teig noch etwas Wasser hinzufügen.

Ausbacken:
• Eine beschichtete Pfanne mit wenig Kokosöl (oder einem anderen hitzestabilen Fett) auspinseln.
• Eine Portion Teig in die Pfanne geben und leicht schwenken, damit sich der Teig gleichmässig verteilt.
• Die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze langsam beidseitig goldbraun ausbacken. Sie dürfen etwas dicker bleiben als Crêpes.
• Beim Wenden behutsam vorgehen – der Teig ist anfangs zart, wird aber stabil, sobald er durchgebacken ist.

Tipp: Diese Pfannkuchen schmecken wunderbar sowohl süss (z. B. mit Beeren, Joghurt oder Nussmus) als auch pikant (z. B. mit Gemüsefüllung, Kräuterquark oder Avocado).

Viel Spass beim testen. 

Mit liebem Gruss
Ute