Pause vom Alltäglichen

Ich bin so dankbar, dass ich mir heute immer wieder kleine Auszeiten erlaube.
Früher konnte ich das nicht – doch das Leben hat mich gelehrt, wie wichtig und heilsam solche Pausen sind. Auszeiten müssen gar nicht lang sein. Schon ein paar Tage an einem anderen Ort, mitten in der Natur, reichen manchmal aus, damit mein Nervensystem zur Ruhe kommt und wieder Harmonie findet.
Durch meine Eigenart – oder vielleicht besser: Fähigkeit – viel wahrzunehmen, zu spüren und aufzunehmen, sei es im Feld oder in meiner Arbeit, brauche ich bewusst Räume, in denen ich loslassen und mich wieder weiten kann. Für mich entstehen solche Pausenräume vor allem in der Natur und in der Kreativität.
Und so sitze ich bei Schneesturm mit meinem Hund auf dem Sofa, während die vielen Farben meiner Wollreste mich inspirieren, Neues auszuprobieren
Mein Körper, mein Geist und auch meine Arbeit im Therapietraum profitieren so sehr von diesen magischen Auszeiten. Sie schenken mir Klarheit, Weite und ein tiefes Durchatmen.
Manchmal ist Rückzug die sanfteste Form von Selbstfürsorge.
Mit liebem Gruss
Ute