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Fermentierter Fruchtsalat fürs Morgenmüesli – eine kleine, grosse Gewohnheit

Seit einiger Zeit fermentiere ich die Früchte für mein Morgenmüesli – so, wie ich es auch mit den Haferflocken mache. Es ist eine einfache und gesunde Gewohnheit geworden. Durch das kurze Fermentieren werden Früchte oft bekömmlicher, milder für die Verdauung und geschmacklich runder. 

Für mich ist das Teil von dem, was ich „Essen lebendig machen“ nenne.

• Früchte klein schneiden (z. B. Apfel, Birne, Beeren evtl. Bananen)
• In ein Einmachglas geben
• Mit Wasser bedecken
• Optional: ein Löffel Saft von einem Ferment, ein paar Tropfen Zitronensaft oder Essig (naturtrüb und unpasteurisiert) hinzufügen
• Das Einmachglas verschliessen und währen 1-2 Tagen bei Raumtemperatur stehen lassen
• Am Morgen direkt ins Müesli geben – fertig
• Ich mache meistens eine Menge, welche ca. 3 Tage reicht, das Früchteferment im Kühlschrank aufbewahren

Die Früchte schmecken danach frischer, oft etwas „gereifter“ – und der Körper nimmt sie besser auf.

Wichtig:
Diese kleine Anleitung ist bewusst einfach gehalten. Fermentieren ist ein weites Feld – mit vielen Varianten, Feinheiten und auch Ausnahmen.
Wer tiefer eintauchen möchte, dem empfehle ich, sich intensiver damit zu beschäftigen, zu lesen, zu beobachten und den eigenen Weg zu finden.

Hast du dir schon einmal Gedanken dazu gemacht, wie deine Nahrung lebendiger werden kann?

Mit liebem Gruss
Ute