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Nussmus und Samenmus – kleine Kraftpakete aus der Natur

Erdnussmus, Mandelmus und Sesammus (Tahin) wirken auf den ersten Blick ähnlich, cremig, nussig, energiereich. Und doch bringen sie jeweils ihren eigenen Charakter mit. 
Alle drei bestehen hauptsächlich aus natürlichen Fetten, vor allem ungesättigten Fettsäuren. Diese Fette sind nicht „nur Kalorien“, sondern Träger von Energie, Geschmack und fettlöslichen Vitaminen. Entscheidend ist dabei immer auch die Qualität und wie schonend die Nüsse oder Samen verarbeitet wurden. 
Beim Eiweiss liegt Erdnussmus vorne, dicht gefolgt von Mandelmus. Sie können eine pflanzliche Ernährung gut ergänzen und tragen zur Sättigung bei. Sesammus enthält etwas weniger Protein, punktet dafür besonders mit Mineralstoffen.

Erdnussmus:
besonders eiweissreich, sättigend, ein guter pflanzlicher Proteinbaustein.

Mandelmus:
reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren – wertvoll für Zellen und Herz.

Sesammus (Tahin):
mineralstoffreich, vor allem Calcium und Eisen, dazu antioxidative Pflanzenstoffe.

Die Kohlenhydrate spielen bei allen drei eine Nebenrolle – sie bestehen überwiegend aus Fett, enthalten aber auch Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen.

Was ich dabei wichtig finde:
Nuss- und Samenmuse sind konzentrierte Lebensmittel. Sie sind kein „Light-Produkt“, sondern verdichtete Pflanzenkraft. In kleinen Mengen können sie eine Mahlzeit nähren, abrunden und sättigen.
Für mich gehören sie zur lebendigen Nahrung, wenn sie möglichst naturbelassen, ohne Zuckerzusatz und ohne unnötige Zusatzstoffe hergestellt sind. Dann bleiben sie das, was sie ursprünglich waren: gemahlene Nüsse oder Samen – mehr nicht.

Nicht jedes Glas ist gleich. Qualität, Herkunft und Verarbeitung machen einen Unterschied. Und doch darf Ernährung auch einfach sein.
Manchmal reicht ein Löffel gutes Mus – bewusst genossen.

Mit liebem Gruss
Ute