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Sein statt Tun – Wege in die Regulation

Kennst du das… du gehst in die Natur und plötzlich wird alles ruhiger? Dein Körper schaltet um – weg von der Anspannung, hin zur Regeneration, ohne dass wir etwas tun müssen. Wir versuchen oft, uns zu regulieren – durch Techniken, Wissen, Kontrolle.

…aber manchmal geschieht Regulation einfach, wenn wir uns wieder in ein lebendiges Feld begeben, wenn wir uns sozusagen darauf einstimmen.
Immer mehr wird erforscht, wie bedeutend das vegetative Nervensystem für unsere körperliche und geistige Gesundheit ist.
Dauerstress kann zu einer Überlastung führen – der Körper bleibt im Modus von Anspannung und Reaktion.
Wenn wir jedoch in regulierende Felder eintauchen, kann unser System beginnen, sich wieder zu ordnen.

Solche Felder können auf unterschiedliche Weise entstehen:
in der Natur, in der bewussten Atmung, in kreativen Tätigkeiten oder in achtsamer Bewegung.
Und manchmal entstehen sie auch in der Begegnung – in einem Raum, in dem du nichts tun musst.

So erlebe ich es in meiner Arbeit im Therapietraum, wenn ich die Hände auflege.

Vielleicht ist Regulation nicht etwas, das wir herstellen müssen, sondern etwas, an das wir uns wieder erinnern dürfen.

Mit liebem Gruss
Ute